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10
Feb
2010

die innere Natur


ist nicht verschlossen


(Abstände zwischen Worten und Sätzen sprechen vom Rhythmus des Erkennens)




9
Feb
2010

was sich ändert



ich täusche mich
ich
ent-täusche mich
jetzt
in diesem augen-blick
erkenne ich dass jede erkenntnis täuschung ist
dass jede täuschung wiederkehrt

bis das ende
ent-täuscht ist


8
Feb
2010

handeln oder


manchmal geschieht das gegenteil
oder nichts scheinbar

zappeln
das nächste zeit-fenster

kommt bestimmt


steine



7
Feb
2010

hand-gemacht




hand-gemacht3

hand-gemacht2

hand-gemacht1



5
Feb
2010

hand / raum



hand-raum2



4
Feb
2010

warten



nach zeiten
war die antwort eingetroffen

wie_klee

tu das
keines falls



3
Feb
2010

/ ... /



hand-raum


Merkmale gelungener Inszenierung / was gerade noch / eine Aussage war / ist / in die Zwischenwelt

geflogen !

begreif doch es ist weg es ist da


2
Feb
2010

es ist schwer


zurück zu finden wenn man nicht weiß wo man war

der Wind weht die Blätter
beiseite
ihr Dasein ist darin

es ist schwer zu finden was nicht da war

das Zauber der Licht du Illusion

spröde geschuppt

stets ohne Absolution


das Beuteltier hat seinen Beutel geleert
es will tragen
was nicht da ist

das ist schwer


das Gewicht


1
Feb
2010

ob das eine Option ist


eine neue

Sprache erfinden
eine
die noch nichts weiß
von allem Wissen
von der Nebel Hauch
den Gefühlen
verbunden mit
Wertsystemen
Trockendocks
und Herzeige-Bühnen

eine
die bescheiden ist
und sich begnügt damit
zu sagen

was ist

31
Jan
2010

sehbar


auf dem Bildschirm
stapeln sich
Fenster
aus nahezu nichts
recht
eck
ig
die Fläche
einge
färbt
ein Rahmen drum herum
oben
Hieroglyphen
angeheftet
drauf gelegt
ohne Titel steht
darüber
und Abstand Listen Stile
Wechsel der Perspek
tive
der Rücken gebeugt
Finger in Hab-acht-Position
Seh-Schlitze
neben dem Nasenrücken
wechselnde
Perspektive
Schirm für Bilder
Raum virtuell
Kontrapunkt


30
Jan
2010

 


hand

eigen


umgebung. eingerichtet. am morgen die ausrichtung darnach. vertrautes wiedererkennen. ein handschuh die tasse. eines nichts sagt. manches verharrt. räuspern sich wenden. zwischen kante und kante. ins auge gefasst weg gleiten zurück kehren. wieder erinnern. das dunkle. stimme zwischen auge und maß.


29
Jan
2010

bedacht


Gedanken sind schon mächtig. sie treiben Tränen aus den Augen hervor. eine Hand zittert. eine andere nicht. ein Schmerz wird größer oder er ist weg. wird der Gedanke wieder gedacht, dann ist er weg. Beziehungslose.

ich denke. deshalb bin ich noch lange nicht. ich fühle. also fühle ich. ich fasse zusammen.

ein Tropfen tropft. ich weiß doch was ein Tropfen ist. Schnell-Einstieg. Tropfen sind. so oder so. sie tropfen. sie sind nicht mehr. der Tropfen tropfte sich zu nichts. eine Fläche. vielleicht eine Oberfläche. da! an dieser Stelle tropfte sich der Tropfen zu nichts. weil dieser ein besonderer war wird eine Markierung angepinnt. dieser Tropfen hier war er da. dann nicht mehr.



28
Jan
2010

das nächste Zeitfenster.


Bilder sind darin. sie warten nicht doch sie verharren in der Bewegung die ihnen eigentümlich ist.

protokolliere. die Zeichensetzung geht mit. mit Bildern beginnen in Bildern bleiben nur sie zu Wort kommen lassen. das ist der Blick in das tiefdunkle Auge. es lässt sich nicht in Worte klemmen was unterschwellig fließt. trauen, vertrauen steckt darin. das ist auch der Blick in den inneren Blick in das Auge das sich öffnet weil es offen ist.


27
Jan
2010

labyrinth


die zweite haut
die erste vergangenheit
die frage nach dem
original
ein tunfisch
ein teich
eine flosse
warum zwei
sparsam
die geste der blick
der
niederschlag
reiht sich ein
stopp
schild trifft auf
stein

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